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4. Pro Seniore Senioren-Olympiade:ein voller Erfolg auf ganzer Linie!
Am 17.September 2009 war es wieder soweit: die Pro Seniore Senioren-Olympiade ging in Berlin in die 4.Runde.

Bei herrlichem Spätsommerwetter und in bester Stimmung traten rund 250 Berliner Seniorinnen und Senioren morgens um 8.30 Uhr an 5 Standorten zur Registrierung an, um im sportlich-spaßigen Wettstreit der Senioren-Olympiade ihre geistige und körperliche Leistungsfähigkeit miteinander zu messen.

Um Punkt 9.00 Uhr fiel dann für jeweilig 50 Senioren an den fünf Olympiade-Standorten Residenz Vis à vis der Hackeschen Höfe in Mitte, Residenz Am Märchenbrunnen in Friedrichshain, Residenz Kurfürstendamm in Charlottenburg, Residenz Wasserstadt in Spandau und im Atelier der Gesobau im Märkischen Viertel in Reinickendorf der Startschuss. An jedem Standort waren zwei Disziplinen zu absolvieren. Danach ging es dann per Shuttlebus zum jeweilig nächsten Olympiade- Austragungsort. So hatten die teilnehmenden Senioren „ganz nebenbei“, auch noch eine schöne Stadtrundfahrt durch die Berliner Bezirke. 

An olympischen Herausforderungen waren in diesem Jahr folgende 10 Disziplinen zu meistern: virtuelles Wii-Bowiling, Märchenrätseln, Jakkolo, Rollstuhlbasketball, Gedächtnisrätseln, Hockey, Rollatorenwettlauf, Dart auf Luftballons, Fische angeln und Bilderquiz. Die jeweilig erreichten Punkte wurden in die persönlichen Senioren-Olympiade Starterkarten eingetragen und, der guten Ordnung wegen, von den ehrenamtlichen Spielleitern gegengezeichnet.

Ein zusätzliches Highlight in diesem Jahr für die teilnehmenden Senioren war, von vier jungen Leuten begleitet zu werden, die einen Alters-Simulationsanzug tragend,  versuchten, mit den Senioren mitzuhalten und ebenfalls die 10 Disziplinen zu absolvieren. Eingebettet war diese Unternehmung in das Projekt „Einmal 70 und zurück“, das gemeinsam von Pro Seniore und der Stiftung Pflege e.V. ins Leben gerufen wurde mit dem Ziel, das Verständnis der Jugend für die Älteren zu stärken.
Die Ergebnisse waren für alle Beteiligten überraschen und für die jungen Leute wenig schmeichelhaft: der bestplatzierte Zivildienstleistende (21 Jahre) kam in der Gesamtwertung nur auf Rang 54!

Wesentlich erfolgreicher waren da die „echten“ Seniorinnen und Senioren:
Die 88 (!) –jährige Ella Lubitz aus Berlin-Mitte konnte auf der feierlichen Abschlussveranstaltung am 20.September im Festzelt auf dem Gelände der Pro Seniore Residenz Wasserstadt von der Staatssekretärin Monika Helbig die Goldmedaille entgegennehmen. Die Siegerin war dermaßen überrascht, dass sie erst beim dritten Aufruf ihres Namens reagierte und zur Siegerehrung auf die Bühne kam.

Um so mehr freute sie sich über die Medaille und ihren Preis, eine Reise in das Victor´s Residenz Hotel in Leipzig. Frau Vera Kloß (77) und Liselotte Litzki (71) haben sich nur knapp mit jeweils sechs Punkten Abstand auf den Plätzen zwei und drei eingereiht.

Die Staatssekretärin Frau Helbig betonte in Ihrer Ansprache, dass nicht nur diese drei, sondern alle Olympioniken allein durch ihre Teilnahme Gewinner seien. Aus diesem Grund ehrte sie auch noch die älteste Teilnehmerin Frau Hildegard Lehmann (93) aus Wilmersdorf, die einen lobenswerten elften Platz belegte.

Nicht nur Sport getrieben und gefeiert wurde in den letzten Tagen in Berlin, sondern auch fleißig Spenden gesammelt. Am Sonntag, den 20.September 2009, waren der bekannte Schauspieler Jan Sosniok als Botschafter vom Verein Kinderschutzengel e.V. gemeinsam mit der Gründerin des Vereins Jaqueline Boy auf der Abschlussveranstaltung, um dankend einen Scheck in Höhe von 1.558 € entgegen zu nehmen. Diese Summe ist bis zum Tag der Abschlussveranstaltung allein durch die Startgelder der Teilnehmer und den Verkauf des Maskottchens der 4. Pro Seniore Senioren-Olympiade “Fridolin“ zusammengekommen und wurde unter dem Motto “Alt für jung“ durch das Pro Seniore Pflegenetz Berlin überreicht. Da Fridolin, das Maskottchen, weiterhin geordert werden kann, ist davon auszugehen, dass sich die Spendensumme zugunsten der Kinderschutzengel noch weiter erhöhen wird.

Als Fazit lässt sich die älteste Teilnehmerin, Frau Lehmann, die den ganzen Olympiadetag von einem Filmteam der ARD begleitet wurde, stellvertretend für ihre Mitstreiter sinngemäß zitieren: „Es hat uns allen großen Spaß gemacht. Es ist nicht wichtig, überall die beste Punktzahl zu erlangen, sondern Spaß zu haben und sich darüber zu freuen, dass man den ganzen Tag durchgehalten hat“.

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